VereinsVorgabeMeisterschaft 2012

Kurz vor Beginn der Sommerpause haben die Spielerinnen und Spieler der Erwachsenenmannschaften ihren Vereinsmeister ermittelt. Mit Hilfe einer leistungsabhängigen Ballvorgabe, bei der auch die etwas schwächeren Spieler eine Chance haben gegen die stärkeren Spieler zu gewinnen, galt es in acht Spielrunden, möglichst viele Einzelpartien siegreich zu gestalten. Nach dem Lengeder-Spielsystem sind in den einzelnen Spielrunden immer Gegner aufeinander getroffen, die in etwa die gleiche Spielbilanz im Turnier aufweisen.
 
Nach Beendigung der acht Spielrunden gab es dann ein Ergebnis, das, im Gegensatz zur Vorjahresrangliste, einen nicht ganz so knappen Ausgang an der Tabellenspitze widerspiegelte. Vor einer breiten Phalanx von neun Spielern, die jeweils drei bzw. vier Tagessiege erringen konnten, belegte mit fünf Siegen Henning Nothnagel den 5. Platz. Ebenfalls fünf Siege, aber ein besseres Satzverhältnis konnte Lea Hirschbach vorweisen, die mit dem Erringen des 4. Platzes gleichzeitig beste Dame des Turniers und beste Spielerin der „Noch-nicht-Achtzehnjährigen“ wurde. Einen Platz auf dem Treppchen konnte sich in diesem Jahr Holger Raschke sichern, der zwar als Spieler für die SG Adenstedt tätig ist, aber als Jugendbetreuer der SG Solschen trotzdem eine Startberechtigung erhalten hat. Zu mehr als Platz drei hat es jedoch wegen der schlechteren Satzdifferenz gegenüber dem Zweitplatzieren Holger Hoppenworth nicht gereicht. Die Spieler auf den Plätzen 2 und 3 haben jeweils sechs Spiele zu ihren Gunsten gestalten können, der Tagessieger und somit Gewinner der VereinsVorgabeMeisterschaften 2012 hatte am Ende sieben Siege auf der Habenseite verbucht, nur ein Spiel musste in drei Sätzen abgegeben werden. Ebenso wie im vergangenen Jahr konnte sich am Ende Klaus Nothnagel den Platz an der Sonne sichern und somit seinen Titel verteidigen. Neben dem Wanderpokal für den Turniersieger gab es für die drei Erstplatzierten des Wettbewerbes einen Geschenk-Gutschein für Tischtennisartikel. Damit die Spieler mit einer schwächeren Tagesform nicht leer ausgehen gab für die am Tabellenende Platzierten noch einen Ehren(Trost-)preis. Für die Spieler der Damen- und Herrenmannschaften konnte diesen Peter Burgdorf in Empfang nehmen und in der Kategorie der „Noch-nicht-Achtzehnjährigen“ erhielt Max Prilop den Ehren(Trost-)preis.
 
Nach Abschluss der Spiele in der Einzelkonkurrenz, ging es in der Doppelkonkurrenz um den Gedächtnispokal zu Ehren unseres leider verstorbenen, ehemaligen Mitspielers Jürgen Weidmann. Die Zusammenstellung der Doppel erfolgte in der Weise, dass sich der letztplatzierte der Einzelkonkurrenz seinen Doppelpartner aussuchen konnte, danach der Zweitletzte, dann der Drittletzte usw. Mit genau 16 Teilnehmern, also acht Doppelpaaren, wurde zuerst in Gruppenspielen mit jeweils vier Doppeln gegeneinander angetreten. Als mehrfacher Titelgewinner hatte sich Holger Raschke auch in diesem Jahr wieder viel vorgenommen, aber wider Erwarten kam diesmal schon in der Gruppenphase das Aus. In der Gruppe 1 konnten sich Holger Hoppenworth/Maik Buchholz und Henning Nothnagel/Daniel Drude für das Halbfinale qualifizieren. Die Qualifikation zum Halbfinale gelang in den Spielen der Gruppe 2 Ulf Strube/Christian Hülsing und René Mascherek/Bernd Lyzio. In den Überkreuzspielen konnten sich jeweils die Gruppensieger durchsetzen, so dass sich im Finale Hoppenworth/Buchholz und Strube/Hülsing gegenüberstanden. In einem spannenden Match behielten letztendlich Hoppenworth/Buchholz die Oberhand, die für diesen Erfolg mit einer Glasstele ausgezeichnet wurden. 

Geehrte der Vereinsmeisterschaften 2012

v.l.n.r.: Holger Hoppenworth, Maik Buchholz, Klaus Nothnagel, Lea Hirschbach,
Holger Raschke, Peter Burgdorf, Max Prilop