VereinsVorgabeMeisterschaft 2013

Wie in jedem Jahr stand auch 2013 zum Abschluss der Saison für die Tischtennisspieler der Titelkampf um die VereinsVorgabeMeisterschaft auf dem Programm. 17 Spielerinnen und Spieler waren in der Einzelkonkurrenz angetreten, um den Vereinsmeister der beiden vorangegangenen Jahre vom Thron zu stoßen. Und tatsächlich gab es in diesem Jahr einen Spieler, der sich erstmalig in die Siegerliste eintragen konnte.

Gemäß Vorgabesystem gab es für die schwächeren Spieler, basierend auf den gültigen Q-TTR-Wert, pro Satz eine Ballvorgabe, so dass es auch ihnen leichter möglich war einen höher eingestuften Spieler zu schlagen. Dieses hatte zur Folge, dass einige der normalerweise zum Favoritenkreis gehörenden Spielerinnen und Spieler plötzlich tief in der unteren Hälfte der Abschlusstabelle zu finden sind und andere Spieler, die sich eigentlich gar keine große Hoffnung gemacht haben, auf dem Treppchen gelandet sind. In diesem Jahr gab es erstmals die in der Ausschreibung ausdrücklich erwähnte Konstellation, dass der Erstplatzierte der Einzelkonkurrenz nicht das Recht hat auch den Pokal in Empfang zu nehmen. Hinter dem einzigen Spieler, der nach sieben Spielrunden sechs Siege auf der Habenseite verbucht hatte, gab es vier Akteure, die mit fünf gewonnenen Spielen der Spitze ganz nahe gekommen sind. Aufgrund der schlechteren Satzdifferenz ergibt sich zum Ende folgendes Bild. Platz 5 belegt Jessica Sander, für die es leider der vorerst letzte Auftritt an den Solschener Tischtennistischen gewesen ist, berufsbedingt wird sie nicht nur den Ort Solschen, sondern auch Niedersachsen verlassen. Der Meisterschaftsgewinner der beiden vorhergehenden Jahre, Klaus Nothnagel, muss sich in diesem Jahr mit Platz 4 begnügen. Die auf den Plätzen 2 und 3 befindlichen Spieler konnten eine identische Satzdifferenz erzielen, so dass die gespielten Bälle ausgezählt werden mussten und es auch hier die knappste aller Entscheidungen gegeben hat. Mit einer um einen Ball schlechteren Differenz, musste sich Dirk Seewald geschlagen geben und somit Ulf Strube den zweiten Platz überlassen. Bester Spieler des Tages war Holger Raschke, der, wie schon oben beschrieben, den Pokal nicht in Empfang nehmen durfte, da er als Mannschaftsspieler nicht für die SG Solschen zu Punktspielen der Saison antritt. Pokalgewinner 2013 ist somit Ulf Strube.

Zur Doppelkonkurrenz traten dann sieben Paare an, um den Gedächtnispokal zu Ehren unseres leider verstorbenen, ehemaligen Mitspielers Jürgen Weidmann zu erringen. Die Zusammenstellung der Doppel erfolgte in der Weise, dass sich der letztplatzierte der Einzelkonkurrenz seinen Doppelpartner aussuchen konnte, danach der Zweitletzte, dann der Drittletzte usw. In einer Vierer- und einer Dreiergruppe wurde zunächst, ohne Ballvorgaben, Jeder-gegen-Jeden gespielt und die jeweils zwei bestplatzierten Paare standen sich im Halbfinale in Überkreuzspielen gegenüber. Nach erfolgreichem Semifinale standen sich dann Daniel Drude/Holger Raschke und Maik Buchholz/Klaus Nothnagel im Kampf um den Titel des Doppelmeisters gegenüber. Nach einem knappen Erfolg im ersten Satz gelang es Drude/Raschke im zweiten Satz die Gegner deutlicher auf Distanz zu halten und somit den Titelgewinn unter Dach und Fach zu bringen. Als Anerkennung erhielten die beiden jeweils eine Glasstele, die es im nächsten Jahr zu verteidigen gilt.

Ehren- bzw. Sonderpreise gab es darüber hinaus für den/die am schlechtesten in der Tabelle platzierte/-n Spieler/-in (Maik Buchholz/Hedda Möhle) und für die bestplatzierte Spielerin (Jessica Sander).

Die Meister der VereinsVorgabeMeisterschaft 2013

(v.l.) Ulf Strube, Hedda Möhle, Dirk Seewald, Holger Raschke, Daniel Drude, Maik Buchholz, Jessica Sander

Die Abschlussplatzierungen im Überblick:

1. Holger Raschke
2. Ulf Strube
3. Dirk Seewald
4. Klaus Nothnagel
5. Jessica Sander
6. Henning Nothnagel
7. Bernd Lyzio
8. Jan Böker
9. Christian Hülsing
10. Lutz Möller
11. Peter Burgdorf
12. Dominique Loos
13. Lea Hirschbach
14. Daniel Drude
15. Hedda Möhle
16. Maik Buchholz
17. Béla Kirsch 

Die Peiner Allgemeine Zeitung hat dazu am 20.07.2013 folgenden Bericht veröffentlicht:
Raschke siegt, aber Strube holt den Pokal