VereinsVorgabeMeisterschaft 2014

Auch im Jahr 2014 stand zum Abschluss der Saison für die Tischtennisspielerinnen und -spieler der Titelkampf um die VereinsVorgabeMeisterschaft auf dem Programm. Etwas enttäuschend in diesem Jahr war allerdings die Teilnehmerzahl, die mit lediglich 10 Spielerinnen und Spieler so niedrig war wie nie zuvor. Aber auch trotz der geringen Teilnehmerzahl konnte zum Schluss ein Sieger ermittelt werden.

Aufgrund der niedrigen Teilnehmerzahl wurde kurzfristig entschieden, dass die Einzelkonkurrenz im Modus "Jeder-gegen-Jeden" ausgetragen werden soll. Es standen also für jeden Akteur neun schweißtreibende Einzelspiele auf dem Programm. Da der Pokalsieger des vergangenen Jahres, Ulf Strube, aus Zeitgründen auf die Pokalverteidigung verzichten musste, war schon zu Beginn klar, dass ein neuer Name auf dem Wanderpokal stehen wird.

Das erneut zur Anwendung gebrachte Vorgabesystem, dass auch schwächeren Spielern die Möglichkeit bietet gegen stärkere Spieler zu gewinnen, brachte einige überraschende Spielausgänge zu Tage. Je nach dem aktuell gültigen Q-TTR-Bilanzwert mussten teilweise enorme Rückstände aufgeholt werden, was nicht immer gelang. Bei einem größtmöglichen Rückstand von -1:7 Bällen haben sogar Spieler aus der ersten Mannschaft am Ende das Nachsehen gegen Spieler der Dritten gehabt. Dass am Ende Spieler der ersten Mannschaft auf den vorderen Plätzen gelandet sind, spiegelt in keinster Weise die teilweise knappen Ergebnisse wider. Wären einige knappe Satzgewinne andersherum ausgefallen, so hätte sich ein ganz anderes Bild ergeben.

Die zwei Bestplatzierten der Abschlusstabelle mussten sich jeweils nur in einem Spiel geschlagen geben. Aufgrund des besseren Satzverhältnisses wurde Jan Böker Vereinspokalsieger 2014, gefolgt von Henning Nothnagel. Ebenfalls nur wegen des besseren Satzverhältnisses konnte Klaus Nothnagel den dritten Platz knapp vor Nele Burgdorf behaupten. Beiden Spielern gelangen fünf Erfolge in den Einzelspielen. Auf den Plätzen folgen zwei Spieler mit jeweils vier Siegen, drei Spieler waren je dreimal erfolgreich und auch das Tabellenschlusslicht konnte immerhin noch zwei Spiele für sich entscheiden.

Mit den neun Spielen in der Einzelkonkurrenz war aber noch lange nicht Schluss; anschließend wurde in der Doppelkonkurrenz um den Gedächtnispokal zu Ehren unseres leider verstorbenen, ehemaligen Mitspielers Jürgen Weidmann gekämpft. Entsprechend der Regularien erfolgte die Zusammenstellung der Doppel in der Weise, dass sich der letztplatzierte der Einzelkonkurrenz seinen Doppelpartner aussuchen konnte, danach der Zweitletzte, dann der Drittletzte usw. Und auch in der Doppelkonkurrenz sollte, bei fünf teilnehmenden Doppeln, "Jeder-gegen-Jeden" gespielt werden. Im Verlauf der Doppelspiele wurde schnell klar, dass der Seriensieger im Doppel, Holger Raschke, wohl in diesem Jahr keine Chance auf eine Titelverteidigung hat, da konnte auch seine Doppelpartnerin nichts Positiveres bewirken. Wie bereits in der Einzelkonkurrenz, gab es im Doppel einen knappen Zieleinlauf, der zwei punktgleiche Paare auf den ersten zwei Plätzen hervorbrachte. Aufgrund des besseren Satzverhältnisses konnten sich Lea Hirschbach/Klaus Nothnagel den Titel des Doppelmeisters sichern, auf dem zweiten Platz landeten Jan Böker/Bernd Lyzio.

Nach nunmehr 14 anstrengenden Spielen im Einzel und im Doppel, stellten sich die Teilnehmer der VereinsVorgabeMeisterschaft dem Fotografen. Die Zahlen hinter den Spielernamen entsprechen der Platzierung in der Einzelkonkurrenz.

Teilnehmer an den VereinsVorgabeMeisterschaften 2014

(v.l.): Klaus Nothnagel (3.), Maik Buchholz (5.), Lea Hirschbach (9.), Jan Böker (1.), Henning Nothnagel (2.), Nele Burgdorf (4.), Bernd Lyzio (6.), Hedda Möhle (8.), Peter Burgdorf (10.) und Holger Raschke (7.)