VereinsVorgabeMeisterschaften 2016

Guido Samel holt sich den Siegerpokal 2016 und räumt auch im Doppel ab

Mit Guido Samel errang erstmals ein Vereinsmitglied, das nicht für die SG Solschen zu den Punktspielen antritt, den Siegerpokal der VereinsVorgabeMeisterschaften.

Zum Abschluss der Saison stand auch in diesem Jahr für die Tischtennisspielerinnen und -spieler der Titelkampf um die VereinsVorgabeMeisterschaft auf dem Programm. Bei einem Teilnehmerfeld von lediglich zehn Akteuren, wurde kurz vor Beginn des Einzelwettbewerbes mehrheitlich entschieden, dass im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ gespielt werden solle. Neun Spielrunden im Einzel hatte nun also jeder Teilnehmer vor sich und anschließend wartete auch noch die Doppel-Konkurrenz. Spielberechtigt waren alle in den Damen- und Herrenmannschaften zum Spielbetrieb gemeldeten Spielerinnen und Spieler (auch JES), sowie Tischtennis spielende Vereinsmitglieder, die nicht für die SG Solschen an den Tisch gehen.

Nun galt es in den Spielrunden möglichst erfolgreich zu sein, um den Nachfolger für die Vorjahresgewinnerin Pia Scheibe zu ermitteln. Das erneut zur Anwendung gebrachte Vorgabesystem, dass auch schwächeren Spielern die Möglichkeit bietet gegen stärkere Spieler zu gewinnen, brachte einige überraschende Spielausgänge zu Tage. Je nach dem aktuell gültigen Q-TTR-Bilanzwert mussten teilweise enorme Rückstände aufgeholt werden, was nicht immer gelang. Bei einem größtmöglichen Rückstand von -1:7 Bällen haben sogar Spieler aus der stärksten Wertungsgruppe am Ende das Nachsehen gegen Spieler der unteren Mannschaft gehabt. In der letzten Spielrunde gab es dann das alles entscheidende Spiel um den Titel. In der Partie Guido Samel vs. Henning Nothnagel standen sich diejenigen Akteure gegenüber, die mit einem weiteren Sieg den Pokalgewinn unter Dach und Fach bringen konnten; beide hatten bis dahin sechs Spiele gewonnen und zwei Spiele verloren. In einem spannenden Spiel, in dem die Führung des Öfteren wechselte, konnte sich am Ende Guido Samel durchsetzen und somit Titelträger 2016 werden. Guido darf jetzt ein Jahr lang auf den Wander-Pokal aufpassen und sich mit seinem Namen in der Siegerliste eintragen. Trotz der Niederlage konnte sich Henning aufgrund des knapp besseren Satzverhältnisses vor der Vorjahressiegerin Pia behaupten. Als einziger Spieler mit einer 5:4- Bilanz belegt Maik Buchholz Platz 4 der diesjährigen Rangliste. Vervollständigt wird das Ranking mit vier Spielern die vier Siege einfahren konnten; hier war das Satzverhältnis für die Reihenfolge ausschlaggebend. Auch die am Ende der Tabelle platzierten Teilnehmer mussten nicht ohne Erfolgserlebnis den Tisch verlassen. Der Vorletzte hatte immer noch drei Siege vorzuweisen und der Tabellenletzte konnte zweimal einen Einzelerfolg auf seiner Seite verbuchen.

 

Anschließend wurde in der Doppelkonkurrenz um den Gedächtnispokal zu Ehren unseres leider verstorbenen, ehemaligen Mitspielers Jürgen Weidmann gekämpft. Entsprechend der Regularien erfolgte die Zusammenstellung der Doppel in der Weise, dass sich der Letztplatzierte der Einzelkonkurrenz seinen Doppelpartner aussuchen konnte, danach der Zweitletzte, dann der Drittletzte usw.

Bei fünf teilnehmenden Doppelpaaren wurde auch hier im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ gespielt um das Siegerpaar zu ermitteln. Zu einem richtigen Endspiel ist es hier leider nicht gekommen. Das siegreiche Doppel Maik Buchholz/Guido Samel hatte bereits seine vier Spiele gewonnen und lag in der fünften Runde, in der die beiden ein Freilos hatten, uneinholbar in Führung. Auf den Plätzen landeten: 2. Lutz Möller/Klaus Nothnagel, 3. Henning Nothnagel/Ulf Strube, 4. Nele Burgdorf/Hedda Möhle und 5. Peter Burgdorf/Pia Scheibe.

VereinsVorgabeMeisterschaften - Teilnehmer 2016

(v.l.) Peter Burgdorf (Platz10), Nele Burgdorf (Platz 7), Lutz Möller (Platz 5), Pia Scheibe (Platz3), Klaus Nothnagel (Platz 6),
Henninge Nothnagel (Platz 2), Ulf Strube (Platz 8), Hedda Möhle (Platz 9), Guido Samel (Platz 1 und Doppel-Sieger),
Maik Buchholz (Platz 4 und Doppel-Sieger)