Die Steinbergalm ist das Ziel der zweiten Wanderung

Ein leichter Westwind wehte den Fahrradfahrern ins Gesicht, als sich dieser Teil der Wandergruppe am Samstag, dem 22. September 2018, auf den Weg machte, das Zwischenziel, den Bahnhof in Hoheneggelsen, zu erreichen. Der Wetterdienst hatte für den Tag eine ideale Wanderwetterlage vorhergesagt; kein Niederschlag, nicht zu warm, nicht zu kalt! Am Hoheneggelser Bahnhof angekommen, waren auch schon die "Mit-dem-Auto-anreisenden" vor Ort, so dass es schließlich rund 30 Personen waren, die sich auf das gemeinsame Ziel, die Wanderung zur Steinbergalm bei Goslar, freuten.
 
Nach der Bahnfahrt über Hildesheim nach Goslar, wurde vor Ort noch kurz die Marschrichtung besprochen und unter sach- und wegekundiger Leitung des Gruppenleiters Stefan Heinrichs wurde sich auf den Weg gemacht. Schon, als die letzten Häuser am Ortsrand von Goslar erreicht waren, wartete auch gleich der erste steile Anstieg auf die Gruppe. Die einen ein bisschen schneller, die anderen ein bisschen langsamer, jeder hat in seinem Tempo diese erste Hürde genommen und am ersten Treffpunkt waren alle wieder zusammen. Hier wurden dann zum ersten Mal die Kostbarkeiten rumgereicht, die einige der Wanderfreunde in ihren Rucksäcken verstaut hatten. Egal ob in flüssiger oder in fester Form, für jeden war ein überraschendes Geschmackserlebnis dabei.

Weiter ging es einige Kilometer über Wanderwege unterschiedlichster Beschaffenheit. Waren es zeitweise bessere Trampelpfade bei denen das Wurzelwerk der Bäume das Gehen teilweise beschwerlich machte, so gab es auch Abschnitte, bei denen auf Asphalt bzw. Split ein gutes Vorankommen kein Problem darstellte. Eine weitere Pause wurde dann in der Schutzhütte (Stempelstelle HWN 110) eingelegt. Mit Blick auf den Granestausee, dem man es ansah, dass er unter etwas Wassermangel litt, wurde hier die Gruppe wieder zusammengeführt. Ein ausgiebiger Halt sorgte dafür, dass man anschließend gemeinsam zum letzten Teilstück Richtung Steinbergalm aufbrechen konnte.
 

Der Granestausee

Trotzdem immer wieder auf die nicht so schnellen Mitglieder der Wandergruppe gewartet wurde, war man noch vor der vereinbarten Zeit bei dem Ziel, der Steinbergalm, angekommen. Nun konnte ein jeder noch nach seiner Lust und Laune die Zeit verbringen, bis die reservierten Plätze im Gastraum der Alm eingenommen werden konnten. Für die Kinder war der Spielplatz eine willkommene Abwechslung, ein Teil der Mitwanderer nahm direkt im Außenbereich der Alm Platz und ließ sich mit flüssiger Köstlichkeit aus dem Zapfhahn verwöhnen und weitere Teilnehmer haben einfach nur das Wetter und die Aussicht auf Goslar genossen.

Nachdem sich mit leckerem Essen gestärkt wurde und auch der letzte Tropfen Flüssigkeitsverlust aufgefüllt worden war, ging es, nicht ohne das obligatorische Gruppenfoto gemacht zu haben, zurück nach Goslar.


Wandergruppe Steinbergalm

Entlang des Trüllke-Baches wurde auf dem Rückweg zum Bahnhof ein direkterer Weg eingeschlagen, als es der ausführliche Hinweg gewesen ist. Zwar war man auf dieser Route etwas länger im Ort unterwegs, aber vielleicht haben sich die Füße des einen oder des anderen gefreut, nicht noch mehr Schritte machen zu müssen. Mit der Bahn ging es dann wieder zurück nach Hoheneggelsen, wo sich die Gruppe der Radfahrer und die Gruppe der "Mit-dem-Auto-anreisenden" dann wieder getrennt haben. Für die Gruppe der Radfahrer hatte das Wetter auf dem Rückweg noch eine kleine Erfrischung in Tropfenform zu bieten und leider hatte auch der Wind etwas auf nord-westliche Richtung gedreht, so dass sich das Vorankommen auf freier, ungeschützter Strecke teilweise etwas schwierig gestaltete.

Letztendlich sind aber alle wieder heil dort angekommen, wo man sich am frühen Vormittag getroffen hatte, um das gemeinsame Erlebnis zu beginnen. Alles in allem wieder einmal ein toller Tag mit perfekter Organisation, so kann es weitergehen. Die nächste Aktion "Solschen - GEHT ab!" ist für den 4. November 2018 geplant. Was dann genau unternommen werden wird, wird jetzt noch nicht verraten. Gruppenleiter Stefan Heinrichs wird sich rechtzeitig mit dem ausgearbeiteten Plan melden, so dass ein jeder, der Zeit und Lust hat, sich wieder an der Veranstaltung beteiligen kann.